Abdeckrosette
Abdeckrosetten dienen dazu, die Bodenbefestigung der Trennwandfüße abzudecken.
Abdeckrosetten dienen dazu, die Bodenbefestigung der Trennwandfüße abzudecken.
Kunststoffkante zum Schutz der Schmalseite einer Holzwerkstoffplatte. Bei ESTEX ist bei der Serie TF der Aluminium-Kantenschutz das prägende Kantensystem; ABS-Kanten sind ein allgemeiner Branchenbegriff.
Profil aus Aluminium zum Schutz der Plattenkante. Bei der Serie TF werden die Plattenkanten mit Aluminiumprofilen geschützt; bei Türblättern kommen alternativ ABS-Kanten zum Einsatz.
Gesamthöhe einer Trennwandanlage vom Fußboden bis zur Oberkante. Bei der Standardausführung der Serie TF beträgt sie 200 cm einschließlich 15 cm Bodenfreiheit.
Seitliche Abschlusswand einer Kabinenanlage, wenn die Anlage nicht unmittelbar an einer vorhandenen Raumwand endet.
Planung ohne vermeidbare Hindernisse für Menschen mit Behinderungen oder Mobilitätseinschränkungen. Für Arbeitsstätten ist insbesondere ASR V3a.2 relevant; für öffentlich zugängliche Gebäude spielt DIN 18040-1 eine zentrale Rolle.
ESTEX liefert standardmäßig Befestigungsmaterial für normales tragendes Mauerwerk und Bodenverschraubungen. Für Hohlraumwände, besondere Wandaufbauten, Verklebungen oder andere Sonderuntergründe ist die geeignete Befestigung bauseits auszuwählen.
Sammelbegriff für funktionale Metall- oder Kunststoffteile wie Bänder, Verriegelungen, Füße, Rosetten, Halter und Griffe.
Abstand zwischen Fußboden und Unterkante einer nicht bis zum Boden geführten Trennwand oder Tür. Die ASR A4.1 nennt für nicht raumhohe Toilettenzellen 10 bis 15 cm.
Zur Befestigung des Stellwandfußes auf dem Fußboden mittels Verschraubung der Bodenrosette. Standardmäßig wird die Bodenrosette mit der Befestigungslösung durch eine Abdeckrosette verdeckt.
Mechanische Befestigung eines Fußes oder Halters im Boden. Geeignetes Befestigungsmittel und Untergrund müssen zusammenpassen.
Bei großen und langen linearen Trennwandaufbauten oder bei Trennwänden, bei denen eine Befestigung am Mauerwerk nicht möglich ist, können Boden-/Deckenverstrebungen zur zusätzlichen Stabilisierung erforderlich sein. Die konkrete Ausführung richtet sich nach Abmessungen, Aufbau und den baulichen Gegebenheiten vor Ort. Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gern.
Sichtbare Oberflächenfarbe oder Oberflächenoptik einer Platte, beispielsweise Weiß, Grau, Anthrazit, Schwarz oder Holzdekor.
Trennwand in Bereichen mit direktem Wasserkontakt. Dafür sind wasserfeste Werkstoffe wie HPL-Vollkernplatten der Serie N vorgesehen.
Der Begriff „E0“ wird im Markt für besonders emissionsarme Holzwerkstoffe verwendet, ist aber keine harmonisierte europäische Emissionsklasse der EN 13986. Die europäische Norm unterscheidet formal die Emissionsklassen E1 und E2; „E0“ ist daher ohne zusätzliche Hersteller- oder Prüfdefinition nicht eindeutig.
Formaldehydfrei verleimte Spanplatten gibt es. Dabei werden Bindemittel eingesetzt, denen kein Formaldehyd als Bestandteil des Leimsystems zugesetzt wird, beispielsweise formaldehydfreie Leimsysteme auf Isocyanat-Basis. Hersteller bezeichnen solche Produkte unter anderem als „100 % formaldehydfrei verleimt“ oder „No Added Formaldehyde (NAF)“.
Die fertige Holzspanplatte ist dadurch jedoch nicht im wörtlichen Sinn formaldehydfrei. Naturholz enthält und emittiert selbst geringe Mengen Formaldehyd. Deshalb können auch Platten, die ohne formaldehydhaltigen Leim hergestellt wurden, eine geringe Formaldehydemission auf dem Niveau von unbehandeltem Holz aufweisen. Technisch präziser sind daher Angaben wie „formaldehydfrei verleimt“, „ohne zugesetztes Formaldehyd“ beziehungsweise „NAF“ und ein konkret genannter Emissionsgrenzwert mit Prüfverfahren.
Für Ausschreibungen und Anfragen sollte „E0“ deshalb nicht allein als technische Anforderung verwendet werden. Sinnvoller ist es, die gewünschte Emissionsanforderung beziehungsweise den geforderten Prüfstandard eindeutig zu benennen. Seit 6. August 2026 gilt in der EU für Gegenstände und Möbel auf Holzbasis ein REACH-Grenzwert von 0,062 mg Formaldehyd pro m³ Prüfkammerluft.
Für ESTEX bedeutet das: Wird ausdrücklich eine „E0“-Spanplatte verlangt, sollte zunächst geklärt werden, ob damit eine formaldehydfrei verleimte Platte, eine NAF-Platte oder lediglich eine besonders niedrige Formaldehydemission gemeint ist.
Raum ohne direkten Wasserkontakt mit normaler Luftfeuchtigkeit, wie sie in üblichen WC-Räumen vorkommt. Duschen in der Nähe der Trennwände sind unproblematisch, solange kein direkter Wasserkontakt mit den Trennwänden stattfindet. Bei dauerhaft erhöhter Luftfeuchtigkeit, zum Beispiel bei unmittelbar angrenzenden Durchgangsduschen in Schwimmbädern oder in Kellerräumen mit hoher Luftfeuchtigkeit, sollte die Serie N für Nassräume gewählt werden. Wir beraten Sie gern.
Konstruktive Maßnahme zur Vermeidung von Quetsch- und Scherstellen an Türen. Für Kindertageseinrichtungen verlangt § 13 Abs. 3 der DGUV Vorschrift 82 die Vermeidung von Scherstellen an Nebenschließkanten. Die DGUV Regel 102-602 konkretisiert, dass an Nebenschließkanten keine Quetsch- oder Scherstellen vorhanden sein dürfen und nennt geeignete Türkonstruktionen, Schutzprofile oder Schutzrollos. Für WC-Kabinentüren wird dort ausdrücklich Klemmschutz an beiden Schließkanten gefordert. Ergänzend beschreibt die DGUV Information 202-093 insbesondere für U3-Bereiche konkrete Schutzmaßnahmen und verweist auf DIN EN 16654:2018-04.
Bauteile liegen weitgehend in einer gemeinsamen Ebene, sodass Vorsprünge und zurückspringende Bereiche reduziert werden.
Liefert TOWE Sanitärtrennwände aus Glas? Nein. TOWE hat keine WC-, Sanitär- oder Duschtrennwände aus Glas im Programm. Glas ist im Trennwandbereich deutlich schwerer zu handhaben und zu bearbeiten als HPL und zugleich anfälliger für Bruch. Nach unserer Einschätzung bietet Glas für diese Anwendungen gegenüber HPL weder einen hygienischen noch einen wirtschaftlichen Vorteil. Deshalb konzentriert sich TOWE bei wasserfesten Trennwandlösungen auf robuste HPL-Vollkernplatten.
Plattenkante, deren scharfe 90-Grad-Kante durch eine schräge Fase gebrochen wird. Eine Fase reduziert die Scharfkantigkeit und erzeugt eine saubere, robuste Kontur.
Plattenkante, deren scharfe 90-Grad-Kante durch einen definierten Radius gebrochen und gerundet wird. Bei der Serie N werden alle offenen Sichtkanten mit Radius 9 mm gerundet.
Ecke mit Radius statt scharfem 90-Grad-Winkel. Dies kann gestalterische und sicherheitsbezogene Vorteile haben.
Leichte Wandkonstruktion mit Hohlraum, etwa Trockenbau. Standarddübel für massives Mauerwerk sind dafür nicht automatisch geeignet.
High Pressure Laminate. Unter hohem Druck und hoher Temperatur verpresstes Schichtmaterial mit widerstandsfähiger Oberfläche.
Massive, selbsttragende Hochdruck-Schichtstoffplatte auf Basis duroplastischer Harze. Gebräuchliche Bezeichnungen sind HPL-Kompaktplatte, Kompakt-HPL, Kompaktplatte, Vollkern-HPL und im internationalen Sprachgebrauch unter anderem Solid Grade Laminate (SGL) beziehungsweise Solid Phenolic Compact. Früher wurde im allgemeinen Sprachgebrauch teilweise auch „Trespa-Platte“ gesagt; Trespa ist jedoch ein Markenname und keine allgemeine Materialbezeichnung. Die von TOWE eingesetzte 13 mm HPL-Vollkernplatte wird mit beidseitiger Melaminharzbeschichtung geliefert. Das Material ist von Natur aus wasserfest und sehr stabil. Deshalb ist an offenen Schnittkanten keine zusätzliche Kaschierung oder Kantenbeschichtung erforderlich. Die offenen Sichtkanten werden bei der Serie N gerundet.
Zusammenhängendes System aus Fronten, Türen, Zwischen- und gegebenenfalls Außenwänden zur Bildung mehrerer WC-, Dusch- oder Umkleidekabinen.
Breite einer einzelnen Kabine. Maßgeblich ist die konkrete Planung einschließlich Tür, Trennwänden und erforderlicher Bewegungsflächen.
Tiefe einer einzelnen Kabine von der Front bis zur Rückwand beziehungsweise bis zum hinteren Begrenzungsbauteil. Eine allgemeingültige Kabinentiefe gibt es nicht für jede Grundrisssituation. Bei nach innen öffnenden Türen muss genügend Raum vorhanden sein, damit der Nutzer an der geöffneten Tür vorbeitreten und sie schließen kann. Bei nach außen öffnenden Türen bleibt innerhalb der Kabine mehr Bewegungsraum, dafür muss der Türschwenk vor der Kabinenfront in die Verkehrsfläche einbezogen werden.
Bauteil zum Schutz einer Plattenkante vor Stoß, Abrieb und Feuchtigkeit.
Fertigung eines Produkts nach den projektspezifischen Maßen des Bestellers. Auch standardisierte ESTEX-Eigenprodukte werden grundsätzlich erst nach Auftrag gefertigt.
Widerstandsfähige, dekorative Oberflächenbeschichtung. Bei der Serie TF verwendet TOWE 25 mm beidseitig melaminharzbeschichtete Vollspanplatten. Bei der Serie N werden 13 mm beidseitig beschichtete HPL-Vollkernplatten eingesetzt.
Trennwand zwischen zwei benachbarten Kabinen.
Bereich mit regelmäßigem oder direktem Wasserkontakt. Hier sind wasserfeste Materialien erforderlich; bei ESTEX ist dafür die Serie N aus HPL-Vollkernplatten vorgesehen.
Möglichkeit, eine WC-Verriegelung im Notfall von außen zu öffnen, sofern der verwendete Beschlag dies vorsieht.
Dicke des Plattenmaterials. Sie beeinflusst Konstruktion, Steifigkeit, Beschläge und Kantenaufbau. Serie TF: 25 mm Vollspanplatte; Serie N: 13 mm HPL-Vollkernplatte.
Kabinenanordnung, bei der die Geometrie gegenüber einer klassischen geraden Reihenanlage quer oder versetzt organisiert wird. Maßgeblich ist die konkrete Grundrissplanung.
Mehrere nebeneinander angeordnete Kabinen mit gemeinsamer Frontlinie und Zwischenwänden.
Oberbegriff für Trennwände in WC-, Wasch-, Umkleide- und vergleichbaren Sanitärbereichen.
Sichtschützende Trennwand, häufig zwischen Urinalen oder zur Abschirmung einzelner Sanitärbereiche. Zwischen Urinalen übernimmt sie zugleich eine Spritzschutzfunktion und kann dazu beitragen, Spritzer und hygienisch unerwünschte Urinkontamination zwischen benachbarten Nutzungsplätzen zu reduzieren.
Dunkler sichtbarer Plattenkern einer HPL-Vollkernplatte. Bei Serie N gehört der schwarze Kern zur Materialoptik.
Trennwand, die direkte Einblicke verhindert oder Bereiche optisch voneinander trennt.
Die Bezeichnungen V20 und V100 stammen aus älteren deutschen Spanplattennormen und werden im Handel teilweise noch verwendet. Heute werden Spanplatten nach DIN EN 312 in P-Klassen eingeteilt. Für nicht tragende Anwendungen im Möbel- und Innenausbau ist P2 für den Trockenbereich und P3 für den Feuchtbereich vorgesehen; bei tragenden Anwendungen entsprechen P4 dem Trockenbereich und P5 dem Feuchtbereich.
Wichtig: Eine sogenannte V100- beziehungsweise heutige P3/P5-Spanplatte ist nicht wasserfest. Die Bezeichnung „wasserfeste Spanplatte“ ist deshalb technisch irreführend. Feuchtebeständige Spanplatten besitzen eine feuchtebeständigere Verleimung und je nach Produkt eine darauf abgestimmte Rezeptur und Fertigung. Dadurch nehmen sie Feuchte langsamer auf beziehungsweise zeigen ein verbessertes Quellverhalten als klassische Trockenbereichsplatten. Der Holzspanwerkstoff selbst bleibt jedoch feuchteempfindlich.
Das lässt sich auch an den technischen Kennwerten erkennen: Hersteller geben für P3-Platten nach 24 Stunden Wasserlagerung je nach Plattendicke weiterhin eine Dickenquellung im zweistelligen Prozentbereich an. Direkter Wasserkontakt ist daher auch bei feuchtebeständigen Spanplatten kein bestimmungsgemäßer Einsatz. Ist eine Spanplatte durch Wasser sichtbar aufgequollen oder dauerhaft verformt, lässt sich diese Quellung in der Regel nicht rückgängig machen; das beschädigte Bauteil sollte ersetzt werden.
Für ESTEX bedeutet das: Spanplatten der Serie TF sind für Trocken- und Feuchträume ohne direkten Wasserkontakt vorgesehen. Für Bereiche mit direktem oder regelmäßigem Wasserkontakt wird die wasserfeste HPL-Vollkernplatte der Serie N eingesetzt.
Bauteil zur Reduzierung von Spritzwasser zwischen benachbarten Nutzungsbereichen.
Steigebänder sind Türbänder, bei denen die Tür durch ihr Eigengewicht beim Öffnen angehoben wird und sich anschließend selbsttätig wieder in die geschlossene Stellung bewegt. Sie ermöglichen damit ein automatisches Schließen der Tür ohne separate Türfalle. Bei der Serie N ist diese Funktion besonders wichtig, weil bei den verwendeten HPL-Vollkern-Türblättern keine klassische Falle im Türschloss eingesetzt wird. Ohne selbstschließende Steigebänder würden die Türen daher nach der Benutzung offen oder teilweise geöffnet stehen bleiben.
Bauteil zur zusätzlichen Aussteifung einer Trennwand- oder Kabinenanlage, beispielsweise im Front- oder oberen Bereich.
Bodenstehendes Tragelement einer Trennwandanlage. Es stellt Abstand zum Boden her und überträgt Lasten in den Boden.
Abgetrennter Bereich mit einer Toilette. In Arbeitsstätten gelten hierfür unter anderem Anforderungen der ASR A4.1.
Gebräuchlicher Begriff für Trennwände und Kabinen im WC-Bereich; weitgehend synonym zu WC-Trennwand und Sanitärtrennwand.
Massiver, ausreichend tragfähiger Wanduntergrund, in dem geeignete Befestigungsmittel sicher verankert werden können.
Beschlag zur Befestigung einer Trennwandplatte an einer vorhandenen Wand oder an einem anderen Bauteil.
Innenraum ohne relevante Feuchte- oder Nassbelastung. Hier können klassische Holzwerkstoff-Trennwände eingesetzt werden.
Seite, an der eine Tür angeschlagen ist, beziehungsweise die Öffnungsrichtung nach innen oder außen. Die ASR A4.1 berücksichtigt bei Toilettenzellen beide Öffnungsrichtungen und empfiehlt den Türanschlag möglichst nach außen, um die Bergung im Notfall zu erleichtern. Bei der Planung müssen gleichzeitig Türschwenk, Bewegungsfläche und Verkehrsraum berücksichtigt werden.
Drehbares Verbindungselement zwischen Tür und feststehendem Bauteil.
Scham- oder Sichtschutzwand zwischen oder neben Urinalen. Die ASR A4.1 empfiehlt zwischen Urinalen eine Schamwand. Neben dem Sichtschutz dient die Urinaltrennwand auch als Spritzschutz. Je nach Urinalbauart, Abstand der Urinale und Nutzungsverhalten kann sie die Ausbreitung von Spritzern und damit hygienisch unerwünschte Kontamination des benachbarten Nutzungsbereichs verringern.
Spanplatte mit durchgehendem Plattenkörper. Bei ESTEX wird in Serie TF eine 25 mm melaminharzbeschichtete Vollspanplatte eingesetzt.
Vorgelagerter Bereich eines Toilettenraums. In Arbeitsstätten kann er nach ASR A4.1 erforderlich sein, etwa bei mehr als einer Toilettenzelle.
ESTEX-Trennwandanlagen sind wartungsfrei. Regelmäßig vorgeschriebene Wartungsarbeiten an Konstruktion und Beschlägen sind nicht erforderlich. Übliche Reinigung und gelegentliche Sichtkontrollen sowie der Austausch beschädigter oder verschlissener Einzelteile bei Bedarf bleiben davon unberührt.
Übergang einer Trennwandanlage zu einer vorhandenen Raumwand, einschließlich Halterung oder Anschlussprofil.
Abgetrennter Toilettenbereich mit Tür, Seiten- bzw. Zwischenwänden und gegebenenfalls Außenwand.
Innen bedienbarer Verschluss einer WC-Tür; häufig mit Besetztanzeige und Notöffnung kombiniert.
Frontbereich einer WC-Kabine aus Tür, Frontfeldern und zugehörigen Beschlägen.